Für die Wiener Linien geht es bei der diesjährigen TRAM-EM um mehr als nur um einen Startplatz: Admira Junuzovic und Dennis Samoilov vertreten Österreich beim Wettbewerb in Warschau. Das Duo reist mit viel Motivation nach Polen – auch, weil die Wiener Linien im vergangenen September bei der TRAM-WM im eigenen Land den Weltmeistertitel geholt haben.
Österreich startet in Warschau
Die TRAM-EM findet am 19. September in Warschau statt. Für Österreich gehen die beiden Straßenbahnfahrer der Wiener Linien, Admira Junuzovic und Dennis Samoilov, an den Start. Beide haben sich im Training gezielt auf die unterschiedlichen Aufgaben des Bewerbs vorbereitet.
Im Mittelpunkt stehen dabei Disziplinen, die im täglichen Straßenbahnbetrieb besondere Genauigkeit verlangen. Geübt wurden unter anderem punktgenaues Anhalten und das Fahren mit vorgegebenen Geschwindigkeiten. Auch die Abstimmung zwischen den beiden Teammitgliedern spielte in der Vorbereitung eine wichtige Rolle.
Vorfreude und Respekt vor dem Wettbewerb
Die Vorfreude auf den internationalen Auftritt ist bei den Wiener Linien groß. Admira Junuzovic bezeichnete die Teilnahme als besondere Erfahrung und betonte, dass es eine Freude sei, das Unternehmen zu vertreten. Dennis Samoilov hob die gute Abstimmung im Training hervor. Gleichzeitig verwies er darauf, dass bei einem solchen Wettbewerb neben Können auch ein wenig Glück dazugehört.
Damit ist das Wiener Team gut auf die Herausforderung vorbereitet. Die beiden Fahrer können in Warschau zeigen, wie sicher und präzise sie die Straßenbahn in verschiedenen Wettbewerbssituationen beherrschen.
Weltmeistertitel als zusätzlicher Ansporn
Für das österreichische Duo ist der Start bei der TRAM-EM auch eine Fortsetzung des Erfolgs vom vergangenen Jahr. Im September fand in Wien die erste TRAM-WM statt. Insgesamt traten 25 Teams aus sechs Kontinenten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an.
Auf dem Programm standen unter anderem Zielbremsen, Rückwärtsfahren und TRAM-Bowling. Am Ende gewann das Team aus Österreich die erste Weltmeisterschaft. Zehntausende Menschen verfolgten die Bewerbe am Wiener Rathausplatz und nutzten die Veranstaltung zugleich für ein großes Öffi-Fest.
Dieser Erfolg sorgt nun für zusätzlichen Rückenwind vor dem Wettbewerb in Warschau. Die Ausgangslage ist dennoch eine andere: Bei der TRAM-EM muss sich das Wiener Team erneut in mehreren Disziplinen beweisen und gegen die internationale Konkurrenz antreten.
Wettbewerb kann online verfolgt werden
Wer den Auftritt der Wiener Linien verfolgen möchte, kann bei der TRAM-EM dabei sein, ohne nach Warschau zu reisen. Für Fans steht ein Livestream auf YouTube zur Verfügung. Auch über die Homepage des Veranstalters kann der Wettbewerb mitverfolgt werden.
Der internationale Bewerb lenkt den Blick auf eine Tätigkeit, die im Alltag meist selbstverständlich wirkt. Präzises Bremsen, kontrolliertes Fahren und gutes Zusammenspiel sind im Straßenbahnbetrieb zentrale Fähigkeiten. Für Menschen in Österreich bietet der Start des Wiener Teams daher eine Gelegenheit, die Arbeit der Straßenbahnfahrer einmal aus einer sportlichen Perspektive zu sehen.
Wiener Linien vertreten Österreich
Mit Admira Junuzovic und Dennis Samoilov treten zwei Fahrer der Wiener Linien stellvertretend für Österreich an. Nach dem Weltmeistertitel in Wien ist die Erwartung an das Team naturgemäß groß. Im Vordergrund steht für die beiden jedoch zunächst, ihre Vorbereitung im Wettbewerb umzusetzen und ihr Können zu zeigen.
Die TRAM-EM in Warschau verbindet damit internationalen Wettbewerb mit einem Stück Wiener Öffi-Geschichte. Nach dem erfolgreichen Heimturnier im vergangenen September folgt nun der nächste Auftritt auf europäischer Ebene.